Meine 11 Highlights in Bangkok

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Ich liebe Bangkok. Diese Stadt hat einfach für jeden etwas zu bieten und man kann immer wieder Neues entdecken, egal wie oft man schon hier war. Langweile gibt es hier nicht. Hier findest du ein paar der Highlights, die die Stadt zu bieten hat.

Der Grand Palace und der Wat Phra Keo

Der Königspalast (Grand Palace) ist einer der wichtigsten und spektakulärsten Sehenswürdigkeiten in Bangkok und diente bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Wohnort des Thailändischen Königs. Heute hat er nur noch zeremonielle Zwecke.

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Die Anlage erstreckt sich über 2,6 km² und wird in vier Bereiche unterteilt: den Äußeren und Inneren Hof, den Zentralen Hof sowie dem Wat Phra Kaeo. Dieser Tempel befindet sich im Zentrums des Großen Palastes und beherbergt das Nationalheiligtum Thailands: den Smaragd-Buddha. Um diese nur 66 Zentimeter große Statue ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Auch ist sie entgegen ihres Namens nicht aus Smaragd, sondern aus Jade gefertigt.

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Über die komplette Anlage verteilt kann man unzählige wunderschöne Verzierungen, Figuren und Wandmalereien bestaunen. Am meisten beeindruckt haben mich die riesigen, mit Mosaik geschmückten, Wächterfiguren. Die sind einfach wunderbar anzusehen.

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Plane also genügend Zeit für deinen Besuch im Großen Palast ein. Da er so beliebt ist, ist hier natürlich auch dementsprechend viel los. Am besten du kommst also gleich früh um 08:30 Uhr hier her, wenn die Anlage öffnet. Denke daran dich angemessen zu kleiden: bedecke Schultern und Beine und trage geschlossene Schuhe.

Achtung: Vor dem Grand Palace und weiteren beliebten Tempelanlagen treiben sich zahlreiche Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer herum, die Touristen ansprechen. Sie behaupten, der Tempel wäre heute nicht für Ausländer zugänglich oder bereits geschlossen. Natürlich haben sie einen schicken Plan parat, wo sie dich stattdessen hinfahren können. Meist endet das in irgendwelchen Juweliergeschäften, in denen du etwas kaufen sollst. Bitte falle nicht darauf rein. Gehe einfach weiter zum Eingang des entsprechenden Tempels.

Öffnungszeiten: 08:30 – 15:30 Uhr
Eintritt: 500 Baht

Wat Pho

Direkt neben dem Königspalast befindet sich der Tempel Wat Pho, mein Lieblingstempel in Bangkok. Hier fühlt man sich wie in einer anderen Welt, während man durch die zahlreichen Pagoden spaziert. Die bunten, glänzenden Mosaike sind einfach wunderschön und in der gesamten Anlage blüht eine herrliche Blumenpracht.

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Am eindrucksvollsten ist allerdings der 46 m lange und 15 m hohe liegende Buddha, der komplett in Gold erstrahlt.

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Bei ihm solltest du unbedingt auch einen Blick auf seine Fußsohlen werfen. Dort sind nämlich 108 Symbole des Glücks und der thailändischen Kultur in Perlmutt gearbeitet. Beeindruckend.

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Analog zu diesen Zeichen findet man neben dem liegenden Buddha 108 kleine Opferschalen. Es soll Glück bringen, in jede der Schalen jeweils eine 25 Salang Münze zu werfen. Also wundere dich nicht über das Klirren der Münzen in dem Tempel. Vielleicht schreitest du selbst die Schalen entlang und hilfst deinem Glück auf die Sprünge, zugleich erhalten die Mönche so eine kleine Spende. Die hierfür nötigen kleinen Münzen kannst du in der Tempelanlage eintauschen.

Auf dem Gelände des Wat Pho befindet sich außerdem eine Schule für traditionelle thailändische Medizin und Massage. An der östlichen Mauer befinden sich zwei Pavillions, in denen man sich massieren lassen kann. Man braucht dazu keinen Termin vereinbaren, es kann allerdings sein, dass man ein paar Minuten warten muss, bis man dran kommt. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Massagen von unterschiedlicher Dauer. Je nachdem kostet eine Behandlung zwischen 260 und 520 Baht. Der Preis mag etwas teurer sein als an der Straße, aber trotzdem nicht zu teuer. Und es lohnt sich. Meine Massage war echt toll und die beste, die ich in Thailand bisher bekommen habe.

Öffnungszeiten: 08:00 – 18:30 Uhr
Eintritt: 100 Baht

Wat Arun

Ein weiterer wirklich sehenswerter Tempel und eines der Wahrzeichen der Stadt ist der Wat Arun, der direkt am Ufer des Chao Praya liegt.

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Er ist auch als Tempel der Morgenröte bekannt, da er nach der hindischen Göttin der Morgendämmerung Aruna benannt ist. Bevor der berühmte Smaragdbddha in den Wat Phra Keo umzog, war er zuletzt hier platziert. Vor allem bei Sonnenuntergang ist er besonders schön anzusehen. Dann nämlich schimmern die zahlreichen bunten Mosaike aus Porzellan im Licht und lassen ihn erstrahlen. Über steile Treppen kann man den zentralen Turm „Phra Prang“ besteigen und den Ausblick auf Bangkok und den davor liegenden Fluss genießen. Als ich in Bangkok war, war dies aufgrund von Restaurierungen leider nicht möglich und ich konnte nur die umliegenden Gebäude besichtigen. Auch das war aber sehr lohnenswert.

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Erreichen kann man den Wat Arun am besten mit der Fähre vom Pier „Tha Tien“, der sich ganz in der Nähe des Wat Pho befindet. Die Überfahrt dauert gerade einmal 5 Minuten. Deshalb lassen sich diese beiden Tempel und auch der Grand Palace wunderbar miteinander kombinieren.

Öffnungszeiten: 08:00 – 17:30 Uhr
Eintritt: 50 Baht

Wat Saket und Golden Mount

Der Wat Saket ist etwas anders als die bisher beschriebenen Tempel, aber für mich einer der schönsten in Bangkok. Neben den Tempelgebäuden des Wat Saket befindet sich ein künstlich angelegter Berg, der 79 m hohe Golden Mount. Um diesen zu besteigen, muss man die 318 Stufen erklimmen, die rund herum bis zum Gipfel führen. Das kann bei den heißen Temperaturen ganz schön anstrengend werden.

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Unterwegs gibt es aber immer wieder schattige Plätze um sich auszuruhen. Außerdem gibt es so viel zu bewundern. Exotische Blumen, rießige Bäume, bunte Figuren und einen kleinen Bach, dessen Plätschern dich ein Stück begleitet.

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Während dem Aufstieg hat man zudem immer wieder einen grandiosen Ausblick auf die Skyline der Stadt.

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So merkt man also gar nicht, dass man plötzlich schon die Spitze erreicht hat, auf der ein großer goldener Chedi errichtet wurde. Dieser ist schon von weitem erkennbar.

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Ganz oben angekommen lässt man am besten die Aussicht und diesen besonderen Moment auf sich wirken. Entgegen anderer Sehenswürdigkeiten ist hier auch verhältnismäßig wenig los und man trifft überwiegend Einheimische an. Das macht es nochmals authentischer. Der Tempel liegt nur etwa 2 km von der beliebten Khao San Road entfernt und kann von dort aus durchaus zu Fuß erreicht werden. Wenn man dazu keine Lust hat oder sich in einem andern Stadtteil befindet, nutzt man am besten das Taxi.

Öffnungszeiten: 08:00 – 17:00
Eintritt: 20 Baht für den Aufstieg auf den Golden Mount

Klongtour durch Thonburi

Der Stadtteil Thonburi liegt direkt hinter dem Tempel Wat Arun, von wo aus sich eine Bootstour durch die sogenannten Klongs anbietet. Klongs sind Nebenflüsse des Chao Praya, die zu früheren Zeit wichtige Verkehrswege und Handelsplätze für schwimmende Verkäufer waren.

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Bei einer Tour durch diesen Stadtteil kann man in vergangene Zeiten eintauchen und ein Stück des ursprünglichen Bangkoks erleben, aus dem die heutige Megacity entstanden ist. Sobald man in den Nebenkanal abgebogen ist, fährt man in eine andere Welt. Die Landschaft wird grün, am Flussufer tummeln sich Warane und das Longtailboot schippert durch das braune Gewässer. Langsam tauchen Hütten am Ufer auf, zum Teil auf Holzstelzen ins Wasser gebaut. Wellbleche zieren das Dach und fast alle haben einen Balkon aus Holz. Manche der Häuser stehen schon ganz schief im Wasser. Wenn man aus unserer Welt kommt, kann man sich nicht vorstellen, dass hier Menschen wohnen. Doch die Hütten sind tatsächlich bewohnt. Wäsche hängt auf den Terrassen, dazwischen spielen Kinder und auf vielen der Häuser gibt es sogar SAT-Schüsseln. Immer wieder tauchen zwischen den Holzhäuschen kleine prachtvolle Tempel auf, die die Menschen aus Thonburi besuchen.

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Nach circa einer Stunde ist an man zurück auf dem belebten Chao Praya. Doch die Eindrücke der Klongtour bleiben einem noch lange im Kopf. Tourenanbieter findest du online oder auch in Bangkok selbst, z.B. am Sathorn Pier. Du kannst auch in deiner Unterkunft fragen, ob man Ausflüge buchen kann. Wenn du eher spontan bist, frage einfach anliegende Boote am Wat Arun nach dem Preis. Dann hast du vielleicht sogar das Boot für dich allein. Wir haben damals 1000 Baht gezahlt und waren nur zu zweit im Boot. Ich habe allerdings gehört, dass das noch günstiger geht. Ist wie immer Verhandlungssache.

Khao San Road

Die Khao San Road ist wohl eine der bekanntesten Straßen in Bangkok und vor allem bei Rucksacktouristen sehr beliebt. Hier ist nämlich immer etwas los, vor allem abends, und es gibt eine Vielzahl an preiswerten Unterkünften und Hostels. In einem der zahlreichen Restaurants kann man günstig und vor allem lecker zu Abend essen, das ein oder andere kühle Getränk genießen und dem Geschehen auf der Straße zusehen. So kann man einen Abend in Bangkok perfekt ausklingen lassen. Wer danach noch nicht genug hat, geht zum Feiern einfach in eine der vielen Bars. Denn Party gibt es jede Nacht. Zwischen den ganzen Lokalen und Clubs finden sich auch immer wieder kleine Läden zum Bummeln. Für viele ist mindestens ein Besuch der Khao San Road in Bangkok Pflicht und ich kann es verstehen. Hier kann man sich einfach Treiben lassen.

Chinatown

Wenn man in Bangkok ist, sollte man auf jeden Fall mal einen Bummel durch das quirlige und bunte Chinatown unternehmen. Entweder man fährt mit dem Chao Praya Expressboot bis zum Pier „Rachawongse“, von wo aus man direkt in diesen Stadtteil gelangt oder man schnappt sich das nächste Taxi hierher. In Chinatown heißt es einfach dem lebhaften Treiben folgen und durch die kleinen Seitengassen spazieren. Eine Garküche neben der anderen, dazwischen Händler, die frisches Obst und Gemüse anbieten, gleich daneben gibt es Fisch und Fleisch und einen riesigen Stand mit Gewürzen. Noch ein Stück weiter werden auf einem kleinen Wagen Bananen gegrillt. Es liegt eine Mischung aus tausend Gerüchen in der Luft, die sich alle paar Schritte wieder ändert.

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Wenn man eine der engen Seitengassen nimmt, kann es sein, dass man in einem lebhaften Markt landet. Hier gibt es Stoffe, Taschen, Schmuck und Kleidung. Alles auf engstem Raum. Diese Gegend bietet sich also perfekt an, um einen kurzen Moment in die chinesische Welt einzutauchen oder auch den ein oder anderen Snack zu sich zu nehmen.

Lumphini Park

Wer genug hat von Tempeln, Shopping und hupenden Autos, der findet Abwechslung im ruhigen Lumphini Park. Dieser liegt im Herzen Bangkoks und ist sowohl bei Einheimischen, als auch bei Touristen sehr beliebt, da er eine erholsame Auszeit vom Großstadtrubel bietet. Am Haupteingang findet sich ein großes Denkmal für König Rama VI, dem Erbauer des Parks. Die 57 Hektar große Fläche besteht aus weitläufigen Grünflächen, riesigen Bäumen, Palmen und einem großen See.

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Dazwischen führen Fußgängerwege und kleine Brücken hindurch. Immer wieder laden Bänke zum Verweilen ein. Aber auch auf den Wiesen kann man es sich gemütlich machen, um sich etwas länger auszuruhen. Nicht nur den Menschen gefällt es hier, auch unzählige Warane spazieren durch die Parkanlage oder entspannen am Ufer.

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Würde man im Hintergrund nicht hin und wieder die Hochhäuser Bangkoks herausragen sehen, würde man nicht glauben, dass man hier mitten in der Stadt ist.

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Auch für Sportliche hat der Park jede Menge zu bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit Tretbootfahren auf dem See oder einer Runde Joggen. Vor allem gegen Abend, wenn es nicht mehr so heiß ist, drehen viele Thailänder hier ihre Runden. Dann wird an einigen Stellen im Park laute Musik angeschmissen und es finden öffentliche Aerobic Kurse statt. Auch wenn man keine Lust hat mitzumachen, ist es interessant anzuschauen, wie hundert sportlich Begeisterte den Vorturnern nachtanzen. Von Dezember bis Februar finden außerdem jeden Sonntag kostenlose Konzerte statt, organisiert von Bangkoks Symphonie Orchester. Wer den Park morgens um 08:00 Uhr oder abends um 18:00 Uhr besucht, sollte sich nicht wundern, wenn plötzlich alle stehenblieben und ehrfürchtig lauschen. Dann nämlich erklingt aus allen öffentlichen Lautsprechern, Fernseh- und Radiogeräten die thailändische Nationalhymne. Dies kann dir natürlich auch an anderen Orten Bangkoks begegnen. Die Regel gilt übrigens auch für Touristen und so sollte man aus Respekt auch für 2 Minuten stehen bleiben. Danach geht alles wieder seinen normalen Gang als wäre nichts gewesen.

Öffnungszeiten: 04:30 – 21:00 Uhr

Shopping Center

Raus aus der Hitze und rein ins klimatisierte Shoppingparadies. In Bangkok laden gleiche mehrere große Shopping Center zum Einkaufen ein. Und mit groß meine ich groß. In Deutschland habe ich noch kein vergleichbares gesehen. Die größten wie das MBK, Siam Paragon oder Central World liegen sehr nah beieinander und sind am besten mit dem Skytrain zu erreichen. Optimalerweise steigst du dafür an der Station „Siam“ oder „National Stadium“ aus. Im Central World und vor allem im Siam Paragon befinden sich eher Marken der gehobenen bis luxuriösen Preiskategorie.

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Dennoch lohnt es sich mal einen Blick hineinzuwerfen oder etwas Leckeres im Food Court oder einem der zahlreichen Cafés zu essen. Das MBK dagegen ist auch etwas für den schmaleren Geldbeutel. Hier findet man alles was das Herz begehrt. Von Kleidung, Schuhen und Handtaschen über Elektronik- und Handyartikeln. Und natürlich gibt es auch hier einen großen Food Court.

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Etwas weiter östlich im Stadtteil Sukhumvit gibt es noch weitere Shoppingmöglichkeiten, unter anderem das große „Terminal 21“. Sobald man dieses betritt, die Anzeigetafeln und das Personal in Uniformen am Infoschalter sieht, wird man sofort an einen Flughafen erinnert. Und so soll es auch sein. Zudem lädt das Terminal 21 mit seinen neun Stockwerken zu einer Reise rund um den Globus ein. Sehenswürdigkeiten aus einigen Metropolen der Welt sind hier nachempfunden und die komplette Innenausstattung den entsprechenden Ländern angepasst. So kann man von Rom direkt zum Eifelturm in Paris und, vorbei an London mit seinen roten Doppeldeckerbussen, in die Karibik. Wer noch nie in den USA war, kann hier auch durch eine Miniatur Version von San Fransisco oder Hollywood bummeln. Das Einkaufscenter lohnt sich also auf jeden Fall, auch für Shoppingmuffel.

Öffnungszeiten der Shopping Center: 10:00 – 22:00 Uhr

Chatuchak Market

Wer lieber unter freiem Himmel shoppt, für den ist der Chatuchak Market genau das Richtige. Er findet am Samstag und Sonntag statt, wobei einige Teile auch unter der Woche geöffnet sind. An den Eingängen finden sich große Übersichtsplände über das Gelände des Marktes, um sich zu orientieren oder herauszufinden wo genau es was gibt. Denn auf dem riesigen Markt gibt es einfach alles. Von Schmuck über Kleidung, Taschen, Lebensmitteln, Kunstwerken, Souveniers Pflanzen, Elektroartikeln bis hin zu Haustieren. Auch ich habe mir den Plan angeschaut und mir vorgestellt wie ich gerne laufen möchte. Doch einmal in den engen Gassen drin, geht es nach links, dann wieder nach rechts und immer wieder folgt ein neuer Weg. So hat es also nicht lange gedauert und ich hatte komplett die Orientierung verloren. Aber wen juckt schon ein Plan. Wir lassen uns ab hier einfach durch die Menschen treiben und uns inspirieren von dem, was wir entdecken. Hinter jeder Ecke wartet etwas Neues. Wir verbringen hier etliche Stunden, bis es uns zu heiß wird und wir uns nach dem kühlen Hotelpool sehnen. Als wir den Markt verlassen kommen wir nochmals an einer Orientiertungskarte vorbei und sind erstaunt. In den letzten Stunden sind wir eigentlich nur auf einem winzigen Bruchteil des Marktes im Kreis gelaufen. Wir hatten also wirklich die Orientierung verloren. Und ich habe mich schon gewundert. Unser Fazit war allerdings, dass sich ein Besuch absolut lohnt. Man kann hier so viel Zeit verbringen, indem man durch die engen Straßen bummelt, ein bisschen handelt, etwas Leckeres isst und die Eindrücke einfach genießt. Langweilig wird es hier nicht. Auch wir werden nächstes Mal sicher nochmal wieder kommen und uns das nächste Eck anschauen.

Öffnungszeiten Weekend Market: Freitag 18:00 – 24:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 09:00 – 18:00 Uhr

Asiatique – The Riverfront

Der Asiatique Night Market wurde erst 2012 eröffnet und liegt direkt, wie der Name schon verrät am Ufer des Chao Praya.

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Die Architektur ist einem alten Hafen mit seinem Pier und Lagerhallen nachempfunden, durch die man bummeln kann. Hier findet man Kleidung, Schmuck, Kunsthandwerk und Souvenirs. In der Mitte befindet sich ein großer Platz mit zahlreichen Restaurants. Es gibt was das Herz begehrt. Thailändisch, Italienisch, Sushi, Seafood und noch vieles mehr. Angrenzend an den Markt gibt es eine kleine Vergnügungsmeile, unter anderem mit einem Riesenrad.

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Man kann hier also ebenfalls einige Stunden verbringen. Egal ob man lecker zu Abend isst, durch die zahlreichen Stände bummelt oder einfach am Pier sitzt, der Musik lauscht und auf die Lichter Bangkoks schaut. Das Schöne an dem Markt ist, dass es ein kostenloses Shuttleboot ab dem Sathorn Pier gibt. Hier nicht irritieren lassen. Der Anbieter versucht die Touristen ebenfalls auf ein kostenpflichtiges Boot zu lotsen. Wenn du Richtung Chao Praya blickst, fährt ganz links am Pier,der kostenlose Shuttle. Die Schilder sind eventuell etwas verblasst, das Boot gibt’s aber wirklich. Warte einfach dort bis das Nächst kommt. Auch für die Rückfahrt kannst du wieder dieses kostenkose Boot benutzen. Viel Spaß auf dem Asiatique.

Öffnungszeiten: Freitag 17:00 – 24:00 Uhr (Die Boote fahren bereits ab 16:00 Uhr)

Ich hoffe du findest in meiner Auswahl an Vorschlägen auch etwas für deine nächste Reise nach Bangkok. Natürlich gibt es noch so viel mehr zu erleben. Ob das Tempel sind oder Shoppingmöglichkeiten, ein Tagesausflug ab Bangkok zum Beispiel nach Ayutthaya oder aber natürlich der Besuch einer Rooftop Bar. Auf meiner Liste stehen auch noch ganz viele Dinge, die ich bei meinem nächsten Besuch unbedingt unternehmen möchte.

Hast du vielleicht auch noch ein paar Tipps für mich? Was sind deine Lieblingsorte in Bangkok?

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